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Hinterstaufen

 

Herzlich willkommen auf der Website von Högla-Lamatrekking!

 

 

 

 

 

Bei uns im wunderschönen Piding, im Berchtesgadener Land, haben wir am Högl ein Gehege mit acht Lamas. Wir veranstalten Trekkingtouren zu den verschiedensten Anlässen. Eine Kindergartengruppe ist bei uns genau so willkommen, wie Schulklassen, Geburtstagskinder mit ihren Gästen oder Familien die etwas nicht alltägliches erleben wollen.

Während unsere Lamas Ihr Gepäck tragen, können Sie die Begegnung mit der Natur, den Lamas und ihren Mitmenschen geniessen

Wir bieten ihnen

 

Lamabegegnungen während:

  • Kindergarten- & Schulprojekten wie beispielsweise Wandertagen.
  • Betriebsausflügen.
  • Schnuppertrekking bis zu 1 Stunde.
  • Halbtagstouren bis zu 4 Stunden.
  • Tagestouren in der heimischen Bergwelt.

 

Wir kommen auch zu Ihnen nach Hause.....

...... den unsere Lamas sind mit einem Tieranhänger mobil und kommen somit direkt vor ihre Haustüre!

 

  • Besuch von Wohn- und Pflegeheimen für Jung & Alt, ganz wie es für Sie passt.
  • Unvergessliche Bergtouren und entspannte Wanderungen genießen.
  • Begleitet von umgänglichen und freundlichen Tieren, die den Menschen vom Tragen des Gepäcks befreien.
  • Auch ein Gleitschirm wird zum Startplatz getragen.

 

Erleben Sie die faszinierende Welt der Lamas bei einer Lamatrekkingtour im Kreise Ihrer Familie, Freunde oder Mitarbeiter!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung!

Tourenplanungen können je nach Wetterentwicklung geändert werden oder auch ganz ausfallen. Individuelle Preisgestaltung nach Vereinbarung.

 

 

 

 

 

 

 

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Eine kleine Lamakunde

Die Wissenschaft besagt, dass es wohl vor rund 40 Millionen Jahren begonnen hat, das Leben der Vorfahren unserer Kameliden. Damals, die Wesen waren gerade einmal 30 cm groß, begannen sich diese im mittleren Westen der heutigen USA zu entwickeln. Im Verlauf der Evolution kam es, bedingt durch eine damals vorhandene Landverbindung in der Beringstraße, vor 9 Millionen Jahren zu einer Abwanderung eines Teiles der Urkameliden in den asiatischen Raum. Dort konnten diese sich im Verlauf ihrer Entwicklung zu den uns bekannten zweihöckrigen Trampeltieren und den einhöckrigen Dromedare, den Altweltkameliden, heranbilden.

Ein anderer Teil unserer Urkameliden gelangte aus ihrem damaligen Verbreitungsgebiet über Mittel- nach Südamerika. Dort entwickelten sich diese, durch die natürlichen Gegebenheiten beeinflusst, zu den südamerikanischen Kleinkamelen, den Neuweltkameliden. Noch heute leben in den Andengebieten die Nachfahren der Urlamas, das Vikunja und das Guanako in freier Wildbahn.

Es ist nicht mit endgültiger Sicherheit geklärt, wer die Vorfahren der heutigen Lamas u. Alpakas sind, die Guanakos oder die Vikunjas. Die Meinungen gehen da etwas auseinander. Wie dem auch gewesen sein mag, erwiesen ist, dass die Urkameliden, die im mittleren Westen der USA wohl ihren Ursprung hatten, dort, vor ca. 12000 Jahren mit der Einwanderung der Menschen, aus unbekannten Gründen ausgestorben sind.

Die südamerikanischen Indios domestizierten Guanakos. Funde weisen in die Zeit um 5000 vor Christus auf die Haltung von größeren Herden hin. Verbunden mit dieser Domestikation setzte eine selektive Zucht derselben ein. Das Ergebnis waren die uns heute bekannten Lamas und Alpakas. Damit bleibt festzustellen, dass es sich bei den Lamas und Alpakas um eine der ältesten Haustierarten überhaupt handelt. Aufgrund ihrer hervorragenden natürlichen Leistungsfähigkeit sowohl auf Meereshöhe als auch in den Hochanden, fanden sie als Transporttiere Verwendung.

Gleichzeitig waren sie Lieferant von Fleisch, Wolle und Leder. Das Fett wurde zu Kerzen verarbeitet, die Exkremente dienten als Brennstoff.

Diese Tugenden nutzten schon die Inkas. In den Jahren 1200 bis 1532 erlebten die Inkas ihre Blütezeit. Und damit die Lamas. In dieser Zeit hatten Lamas eine überragende Bedeutung für das Leben und die Entwicklung des indianischen Staates im Westen von Südamerika. Die Ausdehnung des Inkareiches entsprach dem Lebensraum der Lamas. Weit über Zehn Millionen Tiere sicherten den Bestand des Inkareiches. Erst die Eroberung durch die Spanier, beginnend um 1532, schmälerte die Bedeutung der Lamas und brachte diese zum erliegen. Mit den Spaniern kamen Pferde und Schafe ins Land und übernahmen in großem Maße die Aufgaben der Lamas. Guanakos wurden wegen ihres Felles und Fleisches gejagt. Das Lama wurde zum Tier der armen indianischen Bevölkerung.

Erst mit der Unabhängigkeit der Südamerikanischen Staaten erlangte das Lama wieder an Bedeutung, da das Lama auf den Gebirgswegen der Anden dem Pferd überlegen war.

Noch heute finden wir das Lama in den unzugänglichen Regionen der Hochanden als Lasttier eingesetzt, rund 3 Millionen an der Zahl. Gleichzeitig ist es Lieferant von Fleisch und Wolle.

Auch in den USA finden wir heute rund 100 000 Lamas auf reinen Lamafarmen in der gleichen Verwendung, aber auch schon im Einsatz als Lasttier beim Lamatrekking. In Europa vergrößert sich die Zahl der Lamas seid 1970 stetig. Neben der Lieferung der Wolle, Züchtung und Lamawandern wird es auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt oder als Hobbytier (als Rasenmäher oder „Showtier“) verwendet.

Ich selber pflege zur Zeit vier Junghengste um mit diesen gemeinsam mit „Lamainfizierten Menschen“ zu wandern. Dabei sollen diese den Gepäcktransport übernehmen, um Menschen, möglichst vieler Altersgruppen weitgehend unbeschwert (vom Rucksack) positive Lamaerlebnisse zur Wirklichkeit werden zu lassen.

 

 

 

 

 

 

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Hinterstaufen bzw. Zennokopf

 

Es war in den letzten Novembertagen 2010. Ein Sonntag, und es war auch ein Sonnentag, bacherlwarm und einfach herrlich. Ein Tag, wie ich mir die Tage zum Berggehen wünsche. Aber einfach Berggehen war nicht alles, was mir heute in den Sinn kam. Nein, es sollte etwas ganz besonderes werden, nämlich ein Bergtag mit Lamas. Eine Besteigung des Hinterstaufens, genauer gesagt, des Zennokopfes. Mit Lamas wäre das wohl eine Erstbesteigung.

Mein Entschluss war gefasst. Anhänger anhängen, zur Weide am Högl, Lamas einladen und schon war ich auf dem Weg in Richtung Weißbach-Jochberg. Nach 30 minütiger Fahrzeit hatte ich dann Probleme am Jochberg einen Parkplatz zu bekommen, mit Tieranhänger war das auch nicht leichter. Aber es war dann doch noch ein Platzerl da für mein Gespann und so kam ich bald auf den Weg.
Ich habe auf keine Uhr und Höhenmeter geschaut, wollte einfach nur gehen, gemeinsam mit zwei Classiklamas. Rocky und Paco waren dabei. Rocky musste den Sattel tragen und Paco konnte somit am Sattel angebunden werden. Wie zu erwarten, waren an diesem Tage eine große Anzahl an Bergwanderern auf dem Weg zur Zwieselalm 1386 m. Ich versuchte ein ruhiges, für die Tiere angenehmes Tempo zu gehen. Wir wurden jedoch immer wieder aufgehalten, weil viele Berggeher staunend Ihren Fotoapparat  aus dem Rucksack kramen mussten und uns fotografieren wollten.
Wir waren eine freundliche Lamagruppe, und so konnte ein jeder der wollte seine Bilder „schießen“.

Wir kamen für die Umstände gut voran und die Tiere gingen problemlos gen Gipfel. Für mich war es nicht einfach ein Tempo zu wählen, welches für die Lamas gut zu gehen war. Ständig hatte ich meine Begleiter zu beobachten und genau hinzuhören was diese mir mitzuteilen hatten. Der Atem, das Ein- und Ausschnaufen der Tiere, die Nüstern, all das galt es zu beachten um die Tiere nicht zu überfordern. Ein Lama, welches zu schnell gehen muss, legt sich, wenn es diesem zu viel wird, einfach auf den Boden. Und das galt es zu vermeiden, es sollte auch für meine Lamas ein schöner Tag werden.

Bald war die Zwieselalm erreicht. Bis hierher war die Wegführung ohne ein größeres Hindernis gut zu bewältigen. Das änderte sich jetzt merklich. Der Weg wurde schmaler, steiler und auch schwieriger. Und Rocky schnaufte jetzt schwerer. Paco tappelte locker hinterher, ich ging langsamer. Der Sattel musste leiden, weil Paco manchmal eine Abkürzung wählte, dabei in den Latschen hängen blieb und einfach stecken blieb.
Es war dann nicht ganz einfach, die Tiere wieder hintereinander auf den richtigen Weg zu bringen. Nach einer Pause, die Tiere mussten misten, war ich dem Umdrehen nahe. Nach einem weiteren Versuch kamen die Tiere wieder in Bewegung, das hatte ich nicht erwartet. Der Bewuchs am Wegesrand wurde jetzt dichter. Der Weg führte jetzt nur noch in einem Latschenfeld aufwärts. Gleichzeitig war der Weg nun stellenweise durch kleine leiterähnlichen Holzgestellen befestigt. Für einen Menschen kein Problem, ein Lama musste dieses nun lernen. Rocky schnaufte nun schwerer, er ist sicher ein ängstlicher Typ, aber er gab nicht auf. Tapfer ging er bergan, die letzten Meter forderte eine große Leistung. Seine Angst kostete ihn eine Menge Kraft. Am Zennokopf legte er sich gerne zu Boden und knabberte nur spärlich ein paar Grashalme.
Es war geschafft. Der Zennokopf 1756 m, war mit zwei Lamas erstbestiegen.

Die Tiere sollten jetzt eine große Pause haben. Diese hatten sie jetzt sehr notwendig. Mir war die Pause auch recht. Jedoch, der Tag wurde älter, der Abstieg stand noch bevor. Doch die Pause war für alle gut. Auf die Besteigung des Zwiesel habe ich aufgrund der engen Wege und der großen Anzahl der Wanderer verzichtet, wir waren halt an einem sonnigen Sonntag auf dem Weg ….

Die Engstellen, Holzleitern, wurden von den Tieren ohne Probleme überwunden. Und so waren wir unerwartet schnell an der Zwieselalm. Eine kleine Pause gönnte ich uns am Kaiser Wilhem Haus 1386 m.
Ein schöner Tag und eine schöne Tour neigten sich dem Ende. Am Tieranhänger angekommen, genossen die Tiere noch ein paar Bissen Gras und ich die Ruhe. Mit der Gewissheit einen schöne Tag verbracht zu haben, verbunden mit einer Portion Stolz traten wir dann die Heimreise an.

Erfolgreich Bergsteigen heißt gesund wiederkommen!

Wir erreichten die Lamaweide am Högl ohne Zwischenfälle. Den Tieren war anzumerken, dass diese eine wenig geschafft waren, eine kleine extra Portion Schaferlfutter stand zur Belohnung bereit.

 

 

Von der Autobahn A8, München Richtung Salzburg, bei der Ausfahrt "Piding/Bad Reichenhall" abfahren und vom Kreisverkehr auf die B20 Richtung Freilassing bis zur Linksabzweigung "Högl" weiterfahren (ca. 500 m nach dem Kreisverkehr).

 

 

Anfahrt

 

 

 

 

 

 

 

Högla Lamatrekking

 

 

 

 

 

 

 

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